Jobcenter gibt 60 Millionen aus, um 18 Millionen zurückzufordern.

Eine eigentlich ganz einfache Rechenaufgabe. Man stelle sich vor jemand schuldet einem noch 5,-€ um diese jedoch zurückzuerhalten ist es erforderlich sich in sein Auto zu setzten um denjenigen ggf. auch mehrfach aufzusuchen um seine 5,-€ zurückzufordern dies würde einen jedoch noch einmal mindestens 20,-€ kosten. Dabei weiß man das die Wahrscheinlichkeit das Geld überhaupt zurückzuerhalten eher gering bis aussichtslos ist und das ganze, abgesehen von der verschwendeten Zeit ohnehin nur noch mehr Geld kosten wird. Was sagt einem der gesunde Menschenverstand? Will man wirklich gutes Geld schlechtem Geld hinterherwerfen? In der Regel nicht.

Jobcenter müssen auch kleine Beträge von Hartz-IV-Empfängern zurückfordern

Jobcenter hingegen müssen auch kleine Beträge von Hartz-IV-Empfängern zurückfordern. Das verursacht einen enormen Verwaltungsaufwand. Natürlich sagt einem das persönliche Unrechtsbewusstsein, dass jemand der etwas zu Unrecht erhalten hat dies auch zurückgeben muss, aber um welchen Preis für die Allgemeinheit? 2018 wurden insgesamt 18 Millionen Euro an Kleinbeträgen bis 50 Euro zurückgefordert. Gekostet hat es den Steuerzahler aber rund 60 Millionen Euro. Unterm Strich hat es den Steuerzahler also mehr als 42 Millionen Euro gekostet, denn bei den 18 Millionen handelt es sich nur um Forderungen und nicht um die tatsächlich auch geleisteten Rückzahlungen. Würde man auf die Rückforderungen von Kleinstbeträgen bis 50,-€ verzichten, hätte man allein 2018 bereits 42 Millionen Euro an Steuergeldern gespart. Ein Hoch auf die Bürokratie!

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