Familiennachzug – alle wollen nach Deutschland, in das Land in dem Milch und Honig fließen.

Nachdem der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus („subsidiär Schutzberechtigte“), oft Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, seit August wieder möglich ist, hat das ganze richtig Fahrt aufgenommen, denn jeder möchte jetzt in das Land in dem Milch und Honig fließen.

Nicht mehr als 1000 Visa pro Monat

Festgelegt war ein Kontingent von nicht mehr als 1000 Visa pro Monat und diese Zahl wird voll ausgeschöpft. So seien im Dezember 1050 Visa und im Januar 1096 Visa ausgestellt worden, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen des Bundesinnenministeriums.

Bis zum 18. Februar 2019 seien es sogar schon mehr als 700. „Der Familiennachzug hat Fahrt aufgenommen, die Verfahren haben sich eingespielt“, sagte ein Ministeriumssprecher.

36.000 Anfragen noch offen

Die Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke stellte eine mündliche Anfrage an die Bundesregierung mit der Forderung die Grenze von 1000 Visa pro Monat abzuschaffen. Aus der Antwort der Bundesregierung ging hervor, das Mitte Februar in deutschen Botschaften bereits mehr als 36.000 Terminanfragen von Menschen, die über den Familiennachzug nach Deutschland kommen wollen vorliegen.

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