A380 – haftet jetzt auch der deutsche Steuerzahler für das Aus des Riesen-Airbus?

Soll jetzt der deutsche Steuerzahler für 273 nicht gebaute A-380 Riesen den Kopf hinhalten, obwohl das Unternehmen Airbus selbst nicht insolvent ist ?

Das weltweit größte und beste Passagierflugzeug seiner Klasse, der Airbus A380 steht nun vor dem aus und dies wird den Steuerzahler voraussichtlich viel Geld kosten. Denn 1992 erhielt das Unternehmen für die Entwicklung des A-380 ein Staatsdarlehen von mehrerer Hundert Millionen Euro. Wie viel des gewährten Darlehens bereits zurückgezahlt wurde ist jedoch nicht bekannt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liefert jedoch einen kleinen Hinweis. So Betrug die Tilgung des Darlehens, das zur Entwicklung gewährt wurde 2017 bei planmäßige Tilgung 721 Millionen Euro. Da pro Jahr 15 der A-380 ausgeliefert wurden, ergibt sich rechnerisch ein Rückzahlungsbetrag in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro ausgeliefertem Airbus A-380.

Somit müssten bis zur vollständigen Tilgung des Darlehns noch mindestens 290 Stück des A-380 ausgeliefert werden. Tatsächlich werden jedoch bis zum Produktionsstopp nur noch 17 Flugzeuge gebaut und ausgeliefert. .

Das Aus für eines der weltgrößten Passagierflugzeuge kam für die Masse überraschen nicht jedoch für die Bundesregierung. Bereits Ende Januar sei die Regierung vom Airbus Chef darüber informiert worden, dass es „Probleme bei den Vertragsverhandlungen zwischen der Fluggesellschaft Emirates und dem Triebwerkshersteller Rolls-Royce gibt, welche sich auch auf die laufenden Vertragsverhandlungen zwischen Airbus und Emirates zum A380 auswirken“ wenn die Verhandlungen scheiterten, könnte es das Aus für den A380 bedeuten, hieß es. ieß es.

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